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Vienna Calling: Entscheidung über ESC-Kandidaten
Am Freitagabend fällt die erste Entscheidung für den Eurovision Song Contest 2026 in Wien: In der ORF-Show Vienna Calling – Wer singt für Österreich? treten ab 20.15 Uhr zwölf Künstlerinnen, Sänger und Bands gegeneinander an, um das Land beim 70. ESC-Finale am 16. Mai in der Wiener Stadthalle zu vertreten. Das Publikum und eine 43-köpfige Jury entscheiden gemeinsam, wer es ins große Finale schafft.
Unter den Teilnehmern sind sowohl Newcomer als auch bekannte Gesichter aus Castingshows. Die Steirerin Anna-Sophie geht mit Superhuman ins Rennen, während Bamlak Werner aus Kärnten mit dem Song We Are Not Just One Thing für Vielfalt und Selbstbestimmung wirbt. Der Wiener Jungkünstler Cosmó will mit dem tanzbaren Tanzschein überzeugen, und David Kurt präsentiert seine gefühlvolle Ballade Pockets Full of Snow. Ebenfalls aus Wien kommt die Band Frevd, die mit Riddle tief in die Gedankenwelt von Sigmund Freud eintaucht.
Weitere Beiträge liefern Julia Steen mit ihrem selbstbewussten Song Julia, die Tirolerin Kayla Krystin mit dem Dialekt-Titel I brenn sowie Landsfrau Lena Schaur mit Painted Reality. Der Wiener Musiker Nikotin schickt Unsterblich ins Rennen, Philip Piller versucht sein Glück mit Das Leben ist Kunst, die Band Reverend Stomp setzt auf den rockigen Mescalero Ranger, und Sidrit Vokshi tritt mit dem melancholischen Wenn ich rauche an.
Kommentiert wird der Abend von Caroline Athanasiadis, Elton und ESC-Erfahrenem Luca Hänni, die selbst keine Punkte vergeben dürfen. Das Voting folgt dem Muster des internationalen Bewerbs, bei dem Jury- und Publikumsstimmen kombiniert werden. Wer sich durchsetzt, wird Österreich im Mai vor heimischem Publikum vertreten.
