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Iran soll US-Plan für Waffenruhe abgelehnt haben

​Tasnim News / Meghdad Madai

Die Lage im Nahen Osten spitzt sich dramatisch zu: Israel und die USA haben ihre Angriffe auf den Iran massiv ausgeweitet, während in Teheran jede Gesprächsbereitschaft offiziell bestritten wird. Hinter den Kulissen kursieren jedoch Berichte über einen 15-Punkte-Plan der USA, der eine Beendigung des Krieges ermöglichen soll – und schon am Wochenende könnte eine überraschende Waffenruhe verkündet werden.


US-Präsident Donald Trump soll, so israelische Medien, spätestens bis Mitte nächster Woche eine einseitige Waffenruhe ausrufen, möglicherweise schon am Samstag. Diese Spekulationen werden von seiner Regierung befeuert: Sprecherin Karoline Leavitt erklärte, man stehe „sehr kurz davor“, die Kernziele des Militäreinsatzes zu erreichen – sogar schneller als geplant. Seit Ende Februar haben die USA und Israel schwere Schläge gegen den Iran geführt, darunter die Tötung hochrangiger Regime-Mitglieder wie des Obersten Führers Ali Khamenei, Sicherheitschef Larijani und Geheimdienstminister Ismail Chatib.


Unterdessen meldete die US-Armee, dass fast zwei Drittel der iranischen Raketen- und Drohnenproduktionsanlagen zerstört wurden, ebenso wie 92 Prozent der großen Marineschiffe. Admiral Brad Cooper betonte, Teheran habe nun kaum noch die Fähigkeit, auf See oder in der Region Macht auszuüben. Die Häufigkeit iranischer Raketen- und Drohnenangriffe sei um 90 Prozent gesunken, und die Möglichkeit, diese Kapazitäten kurzfristig wiederherzustellen, sei weitgehend genommen.


Gleichzeitig eskaliert die Bedrohung für die Nachbarstaaten: Die Vereinigten Arabischen Emirate meldeten erneut Raketen- und Drohnenangriffe aus dem Iran, auf die die emiratische Luftabwehr im Eiltempo reagiert. Währenddessen werden der Öl- und Schiffsverkehr in der Straße von Hormuz weiterhin schwer beeinträchtigt, hunderte Tanker und Frachter liegen fest, und die wirtschaftlichen Auswirkungen sind bereits weltweit spürbar.


Der Iran zeigt sich nach außen unnachgiebig und lehnt Verhandlungen ab, stellt jedoch Maximalforderungen. Laut staatlichem Fernsehen soll der Krieg nur dann enden, wenn Teheran es beschließt – nicht, wenn Trump es will. Hinter den Kulissen sollen jedoch Vermittler wie Pakistan und die Türkei im Austausch zwischen Washington und Teheran aktiv sein. Ob es tatsächlich zu einer Feuerpause kommt, könnte sich also schon in den nächsten Tagen entscheiden – während die Kämpfe in weiten Teilen des Iran noch weitergehen.

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