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Ankara: Vier Tote bei Schießerei an Schule
Ein erneuter Schock erschüttert die Türkei: An einer Mittelschule in der Provinz Kahramanmaraş fielen am Mittwoch Schüsse, die vier Menschen das Leben kosteten und 20 weitere verletzten. Nur zwei Tage zuvor hatte es bereits einen ähnlichen Angriff im Südosten des Landes gegeben.
Wie der Gouverneur der Provinz bestätigte, ereignete sich die Bluttat am Vormittag auf dem Schulgelände. Die Polizei sperrte das Areal weiträumig ab, während Ermittler und Spurensicherung vor Ort arbeiteten, um die genaue Abfolge der dramatischen Ereignisse zu rekonstruieren. Nach ersten Erkenntnissen soll es sich beim Täter um einen Schüler handeln, weitere Details zu seiner Identität oder seinen möglichen Motiven liegen bislang nicht vor.
Die Behörden sprechen von einem zweiten Anschlag dieser Art innerhalb von nur zwei Tagen – schon am Dienstag hatte eine Schusswaffenattacke an einer Schule 16 Verletzte gefordert. Ob zwischen beiden Taten ein Zusammenhang besteht, ist aktuell unklar. Vor der Schule in Kahramanmaraş spielten sich währenddessen chaotische Szenen ab: Eltern und Angehörige versammelten sich in großer Sorge, während Rettungskräfte Verletzte versorgten und in umliegende Krankenhäuser brachten.
Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren, die Sicherheitskräfte prüfen sämtliche Spuren und befragen Zeugen. Über die Hintergründe der Tat ist bisher nichts bekannt, doch die Behörden riefen die Bevölkerung zur Ruhe auf und sicherten eine lückenlose Aufklärung zu. Mit den zwei Anschlägen in so kurzer Zeit wächst die Sorge um die Sicherheit an Schulen – und die Bevölkerung blickt fassungslos auf die tragischen Geschehnisse in Kahramanmaraş.
