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Adieu 100 ml: Flüssigkeitsgrenze in Schwechat fällt
Bald wird das Reisen ab Wien-Schwechat deutlich entspannter: Schon im Sommer könnte die strenge 100-Milliliter-Regel für Flüssigkeiten im Handgepäck fallen. Wer bisher jedes Duschgel und Wasserfläschchen mühsam in Mini-Behälter umfüllen musste, darf sich auf bis zu zwei Liter pro Behälter freuen – möglich machen das neue Hightech-Scanner.
Der Flughafen Wien rüstet derzeit seine Sicherheitskontrollen um und setzt dabei auf moderne CT-Scanner, die wie Computertomographen arbeiten. Diese Geräte liefern gestochen scharfe 3D-Bilder des Handgepäcks und erlauben es, größere Flüssigkeitsmengen direkt durchzuleuchten. Ein weiterer Vorteil: Weder Laptops noch Flüssigkeiten müssen künftig separat ausgepackt werden, was die Kontrollen spürbar beschleunigen und Wartezeiten verkürzen soll. Bis zur Hauptreisezeit im Sommer soll die Umrüstung abgeschlossen sein. Erst dann tritt die neue Zwei-Liter-Grenze offiziell in Kraft – bis dahin gilt weiterhin die 100-Milliliter-Regel.
Rund 25 Millionen Euro investiert der Flughafen in die neue Technik, die später auch die geplante Süderweiterung von Terminal 3 ausrüsten wird. Während Länder wie Großbritannien und Italien schon viele Flughäfen mit solchen Scannern ausgestattet haben, ziehen Deutschland und Frankreich noch nach. Reisende sollten sich vor Abflug informieren, ob ihr Zielflughafen ebenfalls die neuen Scanner nutzt, um Überraschungen bei der Rückreise zu vermeiden.
Mit der vollständigen Umstellung verspricht der Flughafen Wien ein deutlich entspannteres Reiseerlebnis – ohne lästige Beutel und ewiges Auspacken an der Sicherheitskontrolle.
