
Jetzt Live, mit Alex Auer

2025: 330 Kilometer neue Wasserleitungen verlegt
Österreich investiert kräftig in die Zukunft seiner Wasserversorgung: 2025 wurden im ganzen Land 330 Kilometer neue Trinkwasserleitungen und 355 Kilometer frische Abwasserkanäle errichtet. Während der Klimawandel die Sicherung sauberer Ressourcen zur Daueraufgabe macht, flossen allein im Vorjahr 168 Millionen Euro vom Umweltministerium an Gemeinden, um diese Infrastruktur zu stärken.
Wasserminister Norbert Totschnig (ÖVP) betonte am Samstag anlässlich des Weltwassertags, dass der Schutz und die Modernisierung der Wasserleitungen und Kanäle für die Versorgungssicherheit von zentraler Bedeutung seien. Mehr als die Hälfte aller Trinkwasserleitungen und rund 30 Prozent der Abwasserleitungen in Österreich stammen noch aus der Zeit vor 1983 – und damit sind laufende Sanierungen unverzichtbar, um Ausfälle oder Schäden zu verhindern.
Für 2026 stellt das Umweltministerium weitere 126 Millionen Euro bereit. Damit sollen Gemeinden hochwertige Projekte für Trink- und Abwasseranlagen umsetzen, die sowohl die Versorgung der Bevölkerung als auch den Schutz der Gewässer langfristig sicherstellen. Um künftige Investitionen gezielt planen zu können, startet das BMLUK demnächst eine bundesweite Erhebung bei Gemeinden und Verbänden. Sie soll zeigen, wo der Modernisierungsbedarf am größten ist und welche Maßnahmen rasch umgesetzt werden müssen, damit Österreichs Wasserinfrastruktur auch in den kommenden Jahrzehnten zuverlässig funktioniert.
